
Acapulco ist ein lebendiges Zeugnis der Conquista, der Unabhängigkeit und der heutigen Zeit und war für mindestens ein Jahrtausend eine Kreuzung von Handelswegen. Der Name stammt aus der Sprache der Nahuatl und bedeutet „Ebene des dichten Schilfs“.
Die ältesten Funde, getöpferte Utensilien und Werkzeuge zum Mahlen von Getreide, stammen aus dem dritten Jahrtausend vor Christi Geburt. Spätere Funde zeigen kurvenreiche weibliche Figuren. Es gibt Hypothesen, wonach es um den Beginn der Zeitrechnung herum Einfluss aus Polynesien gegeben haben soll. Artefakte, die auch im Hochland von Mexiko gefunden wurden, deuten auf Tributzahlungen und Handelsbeziehungen hin. Acapulco dürfte aber nie vollständig unter der Kontrolle der Mixteken, Azteken und anderer gewesen sein.
Die Bucht von Acapulco war seit althers besiedelt. In den Ortschaften der Küste überlappen sich Einflüsse der Olmeken, Mixteken und Maya. Ethnisch dominieren Náhutal-Einwohner. Im Jahr 1476 fällt Acapulco an die Azteken, im Jahr 1523 an die Spanier. Der Ort wurde 1531 von Hernán Cortés entdeckt und entwickelte sich schnell zum wichtigsten Pazifikhafen Mexikos. Ihre geographische Lage sicherte der Stadt jahrhundertelang Prosprität als Zugangstor asiatischer Ware nach Mexiko. Acapulco verliert erst nach den bourbonischen Kolonialreformen an Bedeutung. Im Jahr 1813 wird die Stadt von Morelos erobert und erhält im Jahr 1873 den beinamen "Juárez".
Der touriostische Andrang bescherte der Satdt im Jahr 1950 einen wirtschaftlichen Aufschwung. Bis zum Aufstieg Cancuns galt Acapulco als das wichtigste Baderessorts Mexikos und stellt auch heute noch einen der brühmtesten und beliebtesten Urlaubsorte dar.
Weiterführende Links: