Bahamas

Bimini

Bimini ist eine Inselgruppe und ein Distrikt der Bahamas, die aus einem Paar von schmalen Inseln bestehen: North Bimini und South Bimini. North Bimini ist rund 11 km lang und 210 m breit, der Hauptort ist Alice Town, eine Ansammlung von Shops, Restaurants und Bars, die an einer Straße liegen ("The King`s Highway"). South Bimini besteht aus einer Landebahn und zwei Hotels und bietet eine ruhige Alternative zum regen Treiben auf North Bimini. Bimini liegt rund 80 km östlich von Miami Beach.

Die Inseln sind vor allem als Anglerparadies bekannt. Da Bimini nur 80 km von Miami (Florida) entfernt ist, wird die Insel von vielen amerikanischen Anglern mit dem Boot besucht. Tauchen und Schnorcheln sind ebenfalls populäre Aktivitäten, da es zahlreiche Schiffswracks in der Gegend gibt.

Die Bimini Road

Zwischen 1939 und 1940 behauptete der Amerikaner Edgar Cayce in einer gut beschriebenen Vorhersage, dass die Überreste von Atlantis vor der Küste Biminis 1968 oder 1969 gefunden würden. Im September 1968 wurden vor Paradise Point jeweils eine halbe Meile voneinander entfernt stehende Steinblöcke gefunden, die als "The Bimini Road" bezeichnet werden.

Nach 10 Unterwasser-Expeditionen, die 1974 begonnen haben, war der Historiker Dr. David Zink überzeugt, dass die Steine Megalithen sind und von Menschen ausgerichtet wurden. Gavin Menzies, Autor von 1421: The Year China Discovered America, glaubt, dass sie von gestrandeten chinesischen Reisenden errichtet worden sein könnten.

Der Archäologe William Donato und Dr. Greg Little sind nach 2 Expeditionen überzeugt, dass die Steine zu einer untergegangenen Kultur gehörten. Sie fanden auch weitere bisher unbekannte Fragmente, die vermutlich von Hurrikan Wilma 2005 freigelegt wurden. Andere Theorien besagen, dass die Steine durch Gezeiteneinwirkung entstanden sind, oder auch eine natürliche geologische Formation darstellen. Ob die Steine die Überreste einer untergegangenen Zivilisation darstellen, muss noch geklärt werden.

Die Quelle der Jugend

Fakten über Juan Ponce de León und seine Suche nach der Quelle der Jugend sind so mystisch wie die Quelle selbst. Ob es die Arawak oder ihre Verwandten, die Taino Indianer waren, die die Geschichte de León erzählt haben, ist nicht geklärt, aber beide Versionen der Geschichte behaupten, das Einheimische von einem Land namens "Beemeenee" erzählt haben, wo die Quelle zu finden wäre.

Während die Expedition de León nach Florida brachte, gibt es weiterhin Gerüchte, die Quelle könnte in den seichten Tümpeln in South Bimini gefunden werden. Das heilende Loch Im Salzwasser des Mangrovenwaldes, der 4 Meilen von North Bimini bedeckt, befindet sich das heilende Loch, ein Tümpel, der am Ende eines Tunnelnetzes liegt. Während der Ebbe wird aus diesen Tümpeln kaltes und mineralreiches Süßwasser in den Teich gepumpt.

Natürliches Lithium und Sulfur sind zwei der Mineralien, die in diesem Wasser enthalten sein sollen. Das Wasser soll eine heilende Wirkung besitzen, Besucher sprechen von einer geistigen und körperlichen Verjüngung nach Ihrem Besuch.

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