Bahamas

Die Inseln

Abaco

Die Abaco-Inseln liegen im Norden der Bahamas und beinhalten die beiden Hauptinseln Great Abaco und Little Abaco sowie die kleineren Wood Cay, Green Turtle Cay, Great Guana Cay, Gorda Cay, Elbow Cay, Man-o-War Cay, Stranger`s Cay, Umbrella Cay, Walker`s Cay und Mores Island. Wie auf Cat Island waren auch hier Flüchtlinge der Amerikanischen Revolution um 1783 die ersten Siedler. Die Inseln sind ein bekannter Ausgangspunkt für Segelaktivitäten auf den Bahamas und ein Tourismuszentrum. Die Gesamtbevölkerung der Abaco-Inseln zählt rund 13.000 Personen, der Hauptort ist Marsh Harbour. Der rot-weiß gestreifte Leuchtturm bei Hope Town ist eine bekannte lokale Sehenswürdigkeit.

Acklins

Acklins zu einer Inselgruppe, die in einer seichten Lagune namens Bight of Acklins im Südosten der Bahamas liegt, und deren größte Inseln Crooked Island im Norden und Acklins im Südosten sind. Die Kleineren sind Long Cay (ehemels: Fortune Island) im Nordwesten und Castle Island im Süden der Gruppe. Die Inseln wurden von Amerikanischen Loyalisten der Amerikanischen Revolution in den späten 1780ern besiedelt, die hier Baumwollplantagen mit über 1000 beschäftigten Sklaven errichteten.

Nach dem Verbot der Sklaverei im Britischen Empirium wurden diese unökonomisch, und der Ersatz, das Tauchen nach Schwämmen, ist mittlerweile ebenfalls nicht mehr wirtschaftlich. Die Bewohner leben in der Zwischenzeit vom Fischfang und kleinen Landwirtschaften. Hauptort der Inselgruppe ist Colonel Hill auf Crooked Island. Albert Town, auf Long Cay gelegen und dünn besiedelt, war einmal eine florierende kleine Stadt.

Sie lebte ebenfalls vom Schwamm - Handel und Salz - Industrien, und war überdies ein Transporthafen für Dockarbeiter, die nach Arbeit auf den vorbeikommenden Schiffen suchten. Die Bevölkerung betrug bei der Volkszählung 2000 auf Acklins 428, auf Crooked Island 350. Es wird angenommen, das das erste Postamt der Bahamas auf Pitt`s Town auf Crooked Island eröffnet wurde.

Andros

Andros ist mit rund 6,000 km² die größte Insel der Bahamas. Sie ist 167 km lang und an der breitesten Stelle 64 km breit. Die Insel hat das drittgrößte Barriere-Riff der Welt, es ist über 225 km lang ... mehr.

Berry Islands

Die im Nordwesten des Einzugsgebiets der Bahamas gelegene Inselgruppe erstreckt sich über rund 78 km². Der Archipel besteht aus über 30 Inseln und weiteren 100 Atollen. Die größte Insel der Berry Islands ist mit etwa 31 km² Landfläche Great Harbour Cay, auf welcher sich auch die größte Siedlung der Inseln, Bullock´s Harbour, befindet.  In dem Hafenort leben heute etwa 300 Menschen. Die Inseln sind ein Paradies für Angler, Segler und Taucher.

Bimini

Bimini sind eine Inselgruppe und ein Distrikt der Bahamas, die aus einem Paar von schmalen Inseln bestehen: North Bimini und South Bimini ... mehr.

Cat Island

Cat Island ist eine Insel und ein Distrikt der Bahamas. Hier befindet sich der höchste Punkt des Inselstaates, der 63 m hohe Mount Alvernia, auf dessen Gipfel das Kloster The Hermitage steht. Die ersten europäischen Siedler waren Loyalisten, die vor dem Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg flohen und die Insel 1783 erreichten. Die Insel ist möglicherweise nach Arthur Catt, einem Piraten, benannt oder sie trägt ihren Namen auf Grund der einmalig großen Population an verwilderten Katzen.

Früher machten die Baumwollplantagen den Wohlstand der Insel aus, doch heute bildet Brandrodung für die Insulaner die Hauptlebensart. Eine wirtschaftliche Ernte ermöglich auch die Rinde der Cascarilla, sie wird gesammelt und dann nach Italien verschifft, wo sie ein Hauptbestandteil von Arzneimitteln, Duftstoffen und Campari ist. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 1.700 und die Hauptsiedlungen sind Arthur`s Town (Sidney Poitier wuchs hier auf), Orange Creek und Port Howe.

Man glaubte lange Zeit, dass Cat Island die Insel Guanahani sei, auf der Christoph Kolumbus das erste Mal einen Fuß in die Neue Welt setzte, bis man widerlegende Dokumente fand.

Crooked Island

Crooked Island ist eine Insel einer Inselgruppe, die in einer seichten Lagune namens Bight of Acklins liegt, deren größte Insel Crooked Island im Norden und Acklins im Südosten ist. Die Kleineren sind Long Cay (ehemals: Fortune Island) im Nordwesten und Castle Island im Süden.

Die Inseln wurden von Amerikanischen Loyalisten während der Amerikanischen Revolution in den späten 1780ern besiedelt, die hier Baumwollplantagen mit über 1000 beschäftigten Sklaven errichteten. Nach dem Verbot der Sklaverei im Britischen Imperium wurden die Plantagen unökonomisch, und der Ersatz, das Tauchen nach Schwämmen, ist mittlerweile ebenfalls nicht mehr wirtschaftlich. Die Bewohner leben in der Zwischenzeit vom Fischfang und kleinen Landwirtschaften.

Die Hauptstadt ist Colonel Hill auf Crooked Island. Albert Town, auf Long Cay gelegen und dünn besiedelt, war einmal eine florierende kleine Stadt. Sie lebte ebenfalls vom Schwamm-Handel und Salz-Industrien, und war überdies ein Transporthafen für Dockarbeiter, die nach Arbeit auf den vorbeikommenden Schiffen suchten. Die Bevölkerung betrug bei der Volkszählung 2000 auf Acklins 428, auf Crooked Island 350. Es wird angenommen, dass das erste Postamt der Bahamas in Pitt`s Town auf Crooked Island eröffnet wurde.

Inagua Great

Inagua ist die drittgrößte Insel der Bahamas mit 1544 km² und liegt rund 90 km vor der Ostspitze von Kuba. Die Insel ist rund 2700 km² groß, die höchste Erhebung ist der East Hill mit 33 m. Sie umschließt mehrere Seen, der wichtigste ist der etwa 20 km lange Lake Windsor, der ca. 1/4 der Inselfläche einnimmt. Die Bevölkerung betrug im Jahre 2000 etwa 970.

Der Hauptort und einzige Hafen der Inseln ist Matthew Town, benannt nach George Matthew, einem Gouverneur der Bahamas im 19. Jahrhunderts. In der Stadt findet sich die Hauptfabrik der Morton Salt Company, die jährlich gut 500 Tonnen Salz produziert und damit die zweitgrößte Salzproduktion Nordamerikas darstellt. Die Salzgewinnung ist Inaguas Hauptindustrie.

Der Flughafen Great Inagua Airport (IATA: IGA, ICAO: MYIG) liegt in der Nähe der Stadt. Auf Great Inagua gibt es ein großes Vogelreservat mit über 80.000 Flamingos und vielen anderen exotischen Vogelarten wie Rosalöffler, Pelikanen und Bahamas Enten. Die Nachbarinsel Little Inagua, nordöstlich vor Great Inagua, ist unbewohnt und beherbergt einen Natur- und Meerespark.

Der ursprüngliche Name Heneagua entstand aus dem spanischen für `hier gibt es Wasser`. `Inagua` ist ein Anagram von `iguana`, das es in großen Mengen auf der Insel gibt.

New Providence

New Providence ist die wohl wichtigste Insel der Bahamas und befindet sich im Nordatlantik zwischen Andros im Südwesten und Eleuthera im Nordosten. Auf New Providence, zu der auch oft Paradise Island gezählt wird, befindet sich Nassau, die Hauptstadt der Bahamas.

Die Insel hat eine Fläche von 207 km² und 210.832 Einwohner. Im 17. Jahrhundert war die Insel Heimat der Piraten, die von hier aus auf Kaperfahrten gingen. 2000 Mann lebten im Hafen und in den Bretterbauten an Land, und Gesetze gab es keine. Die Insel war so gut befestigt, dass sie ihre Bewohner vor Verfolgern sicher schützte; aus dem Hinterland konnte man genügend Nahrungsmittel beschaffen - ein geradezu idealer Tummelplatz für alle, die das Auge des Gesetzes scheuten.

Weiterführende Links:
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Fakten

| 06ckr/redschmiede Quelle: wikipedia.de

 
 
 

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