Es ist eins der spektakulärsten Wahrzeichen Europas und Brüssel ist
zurecht stolz auf sein Atomium. Bereits 1958 wurde es anlässlich der
Weltausstellung von dem Architekten André Waterkeyn errichtet und
symbolisiert das Atomzeitalter und die friedliche Nutzung der
Kernenergie
Doch die Zeit zeigte ihre Spuren, sodass sich das beeindruckende Bauwerk einiger Schönheits-Operationen unterziehen musste. Für rund 26 Millionen Euro wurde die Konstruktion von Dezember 2004 Januar 2006 renoviert. Unter anderem wurden insgesamt 48 große Stahlplatten durch 6.000 kleine Aluminium-Teile ersetzt.
Danach erstrahlte die 165-milliardenfache Vergrößerung eines
Eisenkristallmoleküls erneut in vollem Glanz und kann seit dem 18.
Februar 2006 wieder besichtigt werden. Sechs der neun Kugeln, von
jeweils 18 Metern Durchmesser, sind für die Besucher zugänglich. Durch
23 Meter lange Röhren gelangen sie über Rolltreppen von einer Kugel zur
anderen. Dort erfährt der wissenshungrige Urlauber Interessantes zu
Atomtechnik, Raumfahrt, Astronomie und Meteorologie. Ein Aufzug bringt
die Besucher in 25 Sekunden zum Restaurant und Aussichtspunkt in der
obersten Kugel des Atomiums. Von dort oben eröffnet sich ihnen ein
herrlicher Panoramablick über Brüssel. Das 102 Meter hohe Bauwerk
lockte in seinen besten Zeiten bis zu 400.000 Besucher pro Jahr an.
Längere Öffnungszeiten und ein neuer Rundgang sollen die Besucherzahlen
auf 750.000 hoch schrauben.
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