Burkina Faso (bis 1984 Obervolta) liegt in Westafrika und grenzt im Westen, sowie im Norden an Mali und im Osten an Niger. Der Süden des Landes grenzt an die Elfenbeinküste, Ghana, Togo und Benin. Das Land liegt am Südrand der Sahara, die sich beständig weiter nach Süden verlagert.
BF
zwischen 9° 30 und 15° nördlicher Breite sowie 2° 30 östlicher Länge und 5° 30 westlicher Länge
274.000 km²
50% Wald und Buschwald
8% Ackerland
27% Wiesen und Weiden
W - O 850 km
N - S 430 km
Besitzt keine Küste
Ouagadougou
Ouagadougou (ca. 690.000 Einwohner)
Bobo-Dioulasso (ca. 300.000 Einwohner)
Koudougou (ca. 105.000 Einwohner)
Ouahigouya (ca. 38.900 Einwohner)
Banfora (ca. 35.300 Einwohner)
Gliederung:
45 Provinzen
höchster Berg: Tene Kouron 747 m
Dezember bis März
MEZ - 1 (UTC)
Aktuelle Uhrzeiten finden Sie hier unter www.zeit-online.de
Fremdenverkehrsbüro der Espace Entente
(Benin, Burkina Faso, Cote d´Ivoire, Niger, Togo), Berlin
Tempelhofer Weg 2
12099 Berlin
Tel: (0 30) 68 30 21 93
Fax: (0 30) 685 74 05
Email: berlin.office@westafrika.de
Homepage: www.westafrika.de
Direction du Tourisme et de l´Hôtellerie
Tel: (00226) 30 63 96
Fax: (00226) 31 45 22
Office National du Tourisme Burkinabè, Ouagadougou
Tel: (00226) 31 19 59/60
Fax: (00226) 31 44 34
Amtsprache ist Französisch. Außerdem werden noch Mooré, Djoula und Fulfulde gesprochen.
1 CFA Franc = 100 centimes
Den aktuellen Kurs finden Sie unter www.wechselkurse.de
Währungskürzel:
CFA Fr, XOF (ISO-Code)
Banknoten sind im Wert von 10.000, 5000, 2500, 1000 und 500 CFA Fr im Umlauf.
Münzen gibt es in den Nennbeträgen 250, 100, 50, 25, 10, 5 und 1 CFA Fr.
Diners Club wird von größeren Hotels und manchmal auch von Autovermietern akzeptiert. Eurocard/Mastercard werden nur begrenzt angenommen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Werden akzeptiert, sollten aber in Euro oder US-$ ausgestellt sein.
11.600.000 Einwohner
42.4 Menschen je km²
Post: Briefmarken sind auch in Hotels erhältlich, den Postämter gibt es nur wenige. Postlagernde Sendungen sind möglich, beim Abholen wird eine Gebühr erhoben. Postzustellung gibt es nicht, Korrespondenz für alle Behörden und Büros wird an ein Postfach adressiert. Luftpost nach Europa benötigt bis zu 2 Wochen.
Telegramme: Telegramme können in größeren Hotels aufgegeben werden, außerhalb der Hauptstadt nur begrenzt möglich.
Internet/E-Mail: Internetanbieter: FasoNet und Cenatrin. Wegen häufiger Stromausfälle kann es zu Behinderungen bei der Internetbenutzung kommen. Internet- und E-Mail-Zugang steht in einigen Hotels und Internetcafés zur Verfügung, außerdem gibt es drei Internetcafés in Ouagadougou und eines in Bobo Dioulassou.
Mobiltelefon:
GSM 900.
Hauptnetzbetreiber: Celtel Burkina Faso (www.msi-cellular.com), Onatel (www.onatel.bf) und Telecel Faso SA (www.telecelfaso.bf).
Der Sende/Empfangsbereich für Mobilfunk beschränkt sich auf die fünf Städte des Landes. Mobiltelefone können gegen hohe Kaution vor Ort gemietet werden. Weitere Informationen von Onatel.
220 V, 50 Hz
Nach Deutschland: 0049
Von Deutschland: 00226
Geschäfte: Mo bis Sa 8-13 und16-19 Uhr, teilweise auch So 8-12 Uhr
Banken: Mo bis Fr 7.30-11.30 und 15.30-16.30 Uhr
Postämter: Mo bis Fr 7-12.30 und 15-17.30 Uhr
Post: Mo bis Fr 7.30-12.30 und 15.00-17.30 Uhr, Hauptpostamt in Ouagadougou: Mo bis Sa 8.30-12.00 und 15.00-18.30 Uhr geöffnet.
Präsidiale Republik
Präsident
keine
Zu den aktuellen Impfvorschriften und Impfempfehlung dieses Landes >> hier
Visum erforderlich. Notwendig zur Beantragung ist u.a. ein mindestens 6 Monate gültiger Reisepass. Antragsdauer: 1 Monat (Postweg) oder 1 Woche (persönliche Beantragung).
Botschaft von Burkina Faso, Berlin
Zuständigkeiten: Bundesrepublik Deutschland
Karolingerplatz 10-11
14052 Berlin
Sprechzeit: Mo bis Fr 9-12.30, 13.30-14.30 Uhr, Konsularabt.: Mo, Di, Do, Fr 9-12.30 Uhr
(für Visa- Angelegenheiten)
Tel: (0 30) 30 10 59 90
Fax: (0 30) 301 05 99 20
Email: Embassy_Burkina_Faso@t-online.de
Ambassade de la République fédérale d´Allemagne
Ouagadougou
399
Avenue Joseph Badoua
Ouagadougou
Tel: (00226) 30 67 31/32
Fax: (00226) 31 39 91
Email: amb.allemagne@fasonet.bf
Burkina Faso (bis 1984 Obervolta) ist eine Republik in Westafrika, ohne Anschluss an das Meer, in der Sahelzone. Es grenzt an Mali, Benin, Togo, Côte d´Ivoire, Ghana und Niger.
Zum größten Teil Dornsavanne, aber auch ein nicht unbeträchtlicher Anteil Halbwüste. Aus der leicht gewellten, das Relief des Landes beherrschenden Hochebene, ragen zahlreiche Inselberge heraus. Dieses Plateau gehört zur so genannten Oberguineaschwelle. Hier entspringen die drei Quellflüsse der Volta: der Rote, der Weiße und der Schwarze Volta.
Die größten Städte sind (Stand 1. Januar 2005):
Ouagadougou 1.031.330 Einwohner
Bobo-Dioulasso 370.809 Einwohner
Koudougou 86.965 Einwohner
Banfora 63.883 Einwohner
Ouahigouya 61.439 Einwohner
• Arly-Nationalpark
• Deux-Balé-Wald
• Bam-See
• Dem-See
• Po-Nationalpark
Unter den etwa 60 Ethnien des Landes stellen die Mossi mit 40 % der Bevölkerung die größte Gruppe. Sie dominieren das zentrale Mossi-Plateau um die Hauptstadt und die Bürokratie. Die Dioula (auch Bobo genannt) dominieren den fruchtbareren Westen des Landes und die zweitgrößte Stadt Bobo-Dioulasso sowie den Handel. Die über die ganze Sahelzone verbreitete Gruppe der Fulani (in Burkina meist Peul genannt), bevölkern mehrheitlich den trockenen Norden und Nordosten des Landes. Alle Regionen, besonders die Städte, sind jedoch deutlich durchmischt. Weitere Ethnien sind: Gourmantche, Gurunsi, Senufo, Lobi. Französisch ist Staatssprache, wird jedoch in ländlichen Regionen nur von einer Minderheit gesprochen.
Etwa 50 % der Bevölkerung sind moslemisch, 10 % christlich und 40 % bekennen sich zu indigenen Glaubensrichtungen (zur Zeit des Kolonialismus auch animistisch genannt).
Die Menschen leiden in erster Linie unter Malaria, Kindersterblichkeit, AIDS, Analphabetismus, Landflucht, Desertifikation und Korruption. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 48 Jahren (2000).
Mehr als 3 Millionen Burkinabé leben außerhalb Burkina Fasos, in erster Linie als Gastarbeiter in Côte d´Ivoire. Im Zuge der dortigen Konflikte seit dem Jahr 2000 wurden diese regelmäßig zum Ziel ethnischer Übergriffe.
Vom 12. Jahrhundert an herrschten die Mossi über das Staatsgebiet von Burkina Faso. 1896 begann die Eroberung durch Frankreich, das daraus 1919 die Kolonie Obervolta bildete. Am 5. August 1960 erreichte es die staatliche Unabhängigkeit. Der Landesname Obervolta wurde am 4. August 1984 in Burkina Faso geändert.
Der Name Burkina Faso ist übrigens zweisprachig. Burkina ist Mòoré und bedeutet etwa: Unbestechlicher, Integrer. Faso entstammt der Sprache Dioula und heißt Vaterland (fà: Vater, só: Haus, Dorf). Burkina Faso bedeutet dementsprechend wörtlich das Vaterland der integren Menschen.
Die Bewohner von Burkina Faso nennen sich Burkinabé, wobei Singular/Plural und Maskulinum/Femininum/Neutrum nicht unterschieden werden. Das Pluralsuffix "-bé" ist der dritten Hauptsprache des Landes, Fulfuldé (der Sprache der Fulbe, Fulani) entnommen. Leider berücksichtigt die offizielle deutsche Sprachregelung diese von den Burkinabé international gewünschte Form nicht und schreibt stattdessen in den Behörden die grotesk falsche Schreibweise Burkiner, Burkinerin und burkinisch vor.
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Maurice Yaméogo (5. August 1960 - 3. Januar 1966)
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Sangoulé Lamizana (3. Januar 1966 - 25. November 1980)
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Saye Zerbo (25. November 1980 - 7. November 1982)
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Jean Baptiste Ouédraogo (8. November 1982 - 4. August 1983)
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Thomas Sankara (4. November 1983 - 15. Oktober 1987)
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Blaise Compaoré (seit 15. Oktober 1987)
Burkina Faso besteht aus 45 Provinzen:
Balé
Bam
Banwa
Bazega
Bougouriba
Boulgou
Boulkiemde
Comoé
Ganzourgou
Gnagna
Gourma
Houet
Ioba
Kadiogo
Kenedougou
Komondjari
Kompienga
Kossi
Koulpelogo
Kouritenga
Kourweogo
Leraba
Loroum
Mouhoun
Namentenga
Nahouri
Nayala
Noumbiel
Oubritenga
Oudalan
Passore
Poni
Sanguie
Sanmatenga
Seno
Sissili
Soum
Sourou
Tapoa
Tuy
Yagha
Yatenga
Ziro
Zondoma
Zoundweogo
Obwohl Burkina Faso verschiedene Metalle besitzt, wird nur Gold in nennenswerten Mengen gefördert. Für die Selbstversorgung der Bevölkerung wird Hirse, Reis, Mais und Hülsenfrüchte angebaut. Dennoch kommt es wegen häufiger Dürren immer wieder zu Hungersnöten. Neben Gold wird Baumwolle exportiert.
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