Allein der Gedanke in ein Flugzeug zu steigen löst bei vielen Menschen schon Flugangst aus. Ca. 15% der Deutschen leiden unter Flugangst, weitere 20 % fühlen sich beim Fliegen unwohl. Über ein Drittel der Fluggäste sind alles andere als entspannt während eines Fluges.
Hierfür gibt es verschiedene Ursachen.
1.) Mangel an Information über die Reisesicherheit eines Flugzeuges!
2.) Höhenangst
3.) Klaustrophobie
4.) "Beifahrersyndrom": Sich und sein Leben jemand anderem anvertrauen
5.) Kontrollverlust
6.) Hilflosigkeit
SYMPTOME DER FLUGANGST
Die ersten Symptome treten schon einige Tage vor dem Flugtermin auf. Viele würden den Flugtermin am liebsten absagen, einige wählen eine andere Reisevariante.
Abhängig von dem Ausmaß der Flugangst treten folgende Reaktionen auf:
• Panikattacken
• Feuchte Hände
• Kurzatmigkeit
• Schweißgebadeter Körper
• Übelkeit, Erbrechen
• Herzrasen
• Appetitlosigkeit
Was tun gegen Flugangst?
Die unterschiedlichsten Methoden stehen uns zur Auswahl:
1.) Wohl die simpelste Methode ist einfach nicht zu fliegen!
2.) Lufthansa Seminar gegen Flugangst oder
Institut für Flugpsychologie:
Spessartstr. 23a,
97082 Würzburg,
Tel: 0931-2998700
oder
Christoph-Dornier-Stiftung
Salzstr. 52,
48143 Münster,
Tel: 0251-418340
3.) Den inneren Schweinehund überwinden, Augen zu und durch.
Vor dem Flug
• Ablenkung: 24 Stunden vor dem Flugtermin permanent beschäftigt sein.
• Konzentriert an die Zeit nach dem Flug denken.
• Eine vertraute Person als Begleitung mitnehmen.
• Früh zum Flughafen gehen, um sich mit der Atmosphäre vertraut zu machen.
Während des Fluges
• Kaugummi kauen, möglichst nichts essen und trinken.
• Ablenkung durch Lesen, Musik hören, Film anschauen, mit dem Sitznachbarn reden.
• Sich an das Flugpersonal wenden. Die Crew ist geschult und hilft weiter.