
Die Kirche aus dem 18. Jahrhundert besitzt eine Holzdecke im Mudéjar-Stil aus kanarischer Kiefer. Immer Anfang September wird eine Fiesta zu Ehren der Schutzheiligen veranstaltet.
Die Kirche wurde 1410 errichtet und 1424 zur ersten Kathedrale der Kanarischen Inseln umgewandelt. 1593 wurde die Kirche beim Überfall der barbarischen Horden des Xabán Arraez stark in Mitleidenschaft gezogen, und wurde dann im 17. Jahrhundert in der heutigen Form wieder aufgebaut. Dank des unermüdlichen Einsatzes der Bevölkerung ist das mittlerweile dreischiffige Gotteshaus eine der schönsten Kirchen Fuerteventuras geblieben.
Am nördlichen Ortsausgang findet sich das einstige Franziskanerkloster, von dem aus die Insel missioniert wurde. 1835 im Zuge der Säkularisierung aufgelöst, ist es heute nur noch eine Ruine.
Auch die Ermita de Nuestra Señora de la Peña in Río Palmas aus dem 17. Jahrhundert ist sehenswert, hier wird die Schutzpatronin der Insel Fuerteventura aufbewahrt.
Der Herrensitz wurde im 17. Jahrhundert am Ortsrand von La Oliva im typisch spanischen Kolonialstil errichtet. Ihn schmücken prächtige Holzbalkone und seitliche Türme mit Zinnen, über dem Portal prangt das Wappen des Clans der Coroneles. 1994 erwarb die kanarische Regierung das leerstehende und denkmalgeschützte Anwesen. Es soll zu einem Kulturzentrum mit Museum und historischem Archiv werden.
Die dreischiffige Pfarrkirche aus dem 18. Jahrhundert mit großem Glockenturm gehört zum Stadtbild. Sie ist aus der ersten Kapelle zu Ehren der Virgen del Rosario hervorgegangen. Zu besichtigen ist das Bild des Jüngsten Gerichts, etwa 3x4 Meter groß, das 1732 vom Sohn des Gründers der Casa de los Coroneles gestiftet wurde. 1993 wurde auch diese Kirche, wie viele auf der Insel, zum Bien de Interés Cultural, zu Kulturgut von besonderem Wert ernannt.
Die 1733 fertig gestellte Kirche beherbergt die Skulptur der Schutzheiligen Virgin de Regla, die ebenfalls in Kuba als Schutzpatronin der Städte Havanna und Regla, einer gleichnamigen Provinzstadt, verehrt wird. Links neben der Kirche befindet sich das Centro Cultural de Pájara mit der Gemeindebibliothek.
Die von einer Wehrmauer umgebene, zweischiffige Kirche wurde 1790 fertiggestellt.
In Tiscamanita befindet sich die Kapelle de San Marcos. Sie stammt aus dem Ende des 18. Jahrhunderts und besticht durch ihre franziskanische Schlichtheit.
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