Am 18. Juli 1896 wurde Miami offiziell zur Stadt ernannt, mit gerade mal 300 Einwohnern. Während der 20er Jahre war in Miami das Glücksspiel erlaubt, und die Prohibition wurde nicht so ernst genommen. So immigrierten Tausende aus dem Norden der USA nach Miami und lösten somit den Bau-Boom aus. Die Skyline von Miami mit ihren Hochhäusern entstand. 1927 wurde der Bau-Boom durch einen verheerenden Wirbelsturm und anschließend durch die Depression gestoppt. Während des 2. Weltkriegs baute das Militär viele Ausbildungskasernen rund um Miami, bedingt durch die strategisch günstige Lage. Auf der Suche nach Arbeit kamen viele Männer und Frauen wieder zurück und brachten die Bevölkerung bis 1950 auf über 500.000 Menschen in Miami und Umgebung. Der Großkreis um Miami wurde in den 1890er Jahren eingerichtet. Heute steht das Miami-Dade County in Nachbarschaft zu den Counties von Broward und Palm Beach im Norden mit jeweils 1,6 und 1,1 Millionen Einwohnern. Miami gilt als kultureller Schmelztiegel mit einer stark lateinamerikanischen Bevölkerung. Zu den Bewohnern Miamis gehören vor allem Kubaner, Nicaraguaner, Kolumbianer, Venezuelos, Puerto Ricaner, Argentinier, Ecuadorianer, Brasilianer, Dominikaner, Haitianer und Mexikaner.
In den 80er Jahren war Miami der größte Umschlagsplatz für Drogen
aus Kolumbien, Bolivien, Ecuador und Peru, bedingt durch die Nähe zu
den Herstellungsländern und den Massentourismus. Die Drogenbarone
brachten Milliarden USD nach Miami, wo das Geld durch diverse
Investitionen in Bauvorhaben schnell gewaschen werden konnte. Zu dieser
Zeit wurde die bekannte Fernsehserie Miami Vice quasi im Original
gedreht.
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