Andere Länder, andere Sitten! Damit Sie im Urlaub nicht gleich in jedes Urlaubsfettnäpfchen treten, hier unsere Tipps, worauf Sie im Urlaub achten sollten.
Das Spielen mit den Fingerspitzen wird in Ägypten als eine böse Beleidigung angesehen. Es empfiehlt sich, die Finger einfach still zuhalten. Vermeiden Sie es in diesem Land die Beine übereinander zu schlagen und dabei die Fußsohle zu zeigen. Dies gilt auch für das Zeigen der linke Handfläche. Das Fotografieren von verschleierten Frauen ist strengstens verboten.
Beim Sonnenbad bloß nicht geizen mit den Reizen. Der Stringtanga gilt fast schon als muss, übrigens auch bei Männern. Achtung: “Oben Ohne“ oder FKK sind in Brasilien absolut verboten!
Das Naseputzen wird in der Öffentlichkeit nicht gerne gesehen! Nutzen Sie hierfür die Toilette. In China wir die Zahl zwei als Glückszahl angesehen, die Vier hingegen als Todeszahl. Wenn Sie jemandem eine Freude machen möchten, übergeben Sie besser zwei Kleinigkeiten, als eine oder gar vier.
Achtung Camper! Das hissen der heimischen Flagge auf seiner Parzelle ist in Dänemark verboten und strafbar.
Wenn Sie in diesem Land eine Moschee besuchen, achten Sie darauf, dass Sie nicht vor einem Betenden laufen. Durch diese Unachtsamkeit verliert das Gebet seine Wirkung und muss wiederholt werden.
Essmanieren sind in Frankreich oberstes Gebot. Niemals den Brie-Käse an der Spitze anschneiden. Die Hähnchenkeule niemals mit den Fingern essen, sondern mit Messer und Gabel. Salatblätter nicht zerschneiden, sondern mundgerecht mit der Gabel zusammenfalten. Wenn Sie eingeladen werden, sollten Sie niemals pünktlich kommen, denn die Verspätung gehört in diesem Lande zum guten Ton. Aber übertreiben Sie es nicht, Verspätungen von 15 bis 30 Minuten sind ok.
Vermeiden Sie es zum Ausdruck von Zufriedenheit die Daumen und Zeigefinger zum Kreis zu formen. Dieses ist in Griechenland, wie übrigens auch in der Türkei oder Zypern eine obszöne Geste. Achtung: Kopf nicken bedeutet in diesem Land nein und das Wort "ne" bedeutet "ja".
Achtung, das Victory- Zeichen mit dem Handrücken nach außen hat dieselbe Bedeutung wie der nach oben ausgestreckte Mittelfinger.
Der Kopf eines Inders ist heilig. Aus diesem Grunde vermeiden Sie es einem Inder an den Kopf zu fassen oder die übliche Geste, einem Kind durchs Haar zu streichen. Die linke Hand gilt in diesem Land grundsätzlich als unrein, vermeiden Sie es mit dieser Hand Speisen oder ähnliches zu reichen. Rülpsen, Spucken und Pinkeln in der Öffentlichkeit gehört hingegen zum guten Ton.
Wenn Sie im Restaurant essen, sollten Sie immer Vorspeise, Hauptgericht und Nachspeise bestellen, dieses gehört hierzulande zum guten Ton.
Immer schön lächeln? Besser nicht. Gefühlsregungen sind in Japan verpönt. Denken Sie daran, dass beim Betreten von Wohnungen oder Restaurants die Schuhe im Vorraum ausgezogen werden. Sollten Sie im Restaurant die Toilette aufsuchen, werden Ihnen entsprechende Toilettenpantoffeln gereicht. Vermeiden Sie es mit diesen Pantoffeln wieder zum Esstisch zurückzukehren.
Achtung: in Malaysia, Thailand, Tunesien oder Indonesien gibt es für augenscheinlich kleine Vergehen drastische Strafen bis in zur Todesstrafe. Z.B. für FKK drohen bis zu drei Jahre Gefängnis. Wer mit Hasch oder Marihuana erwischt wird muss mit der Todesstrafe rechnen. Sexuelle Beziehungen zu einheimischen Frauen werden ebenfalls mit einer hohen Strafe bis zur "Steinigung!!!" geahndet.
Achtung: Freizügige Fotos, selbst harmlose “Oben Ohne“-Fotos sind hier verboten. Dieses gilt auch für Abbildungen in "normalen" Zeitschriften. Reißen Sie entsprechende Seiten sicherheitshalber raus.
Verspätung gehört in diesem Land zum guten Ton. Planen Sie bei jeder Einladung von vornherein mindestens eine halbe Stunde Verspätung ein.
Achtung, das Ausspucken von Kaugummis auf die Straße, sowie das Wegschmeißen von Zigarettenstummeln steht unter Strafe. Das selbe gilt, wer an der Grenze mit mehr als zwei Päckchen erwischt wird.
Frauen immer mit "Señorita" ansprechen. Auf keinen Fall mit "Señora", diese Anrede wird nur bei sehr alten Frauen verwendet.
Vermeiden Sie es, in diesem Land, sowie in Japan und Korea die Ess-Stäbchen senkrecht in den Reis zu stecken. Dieses ist Teil eines alten Ahnenkultes und ist verpönt.